Anfang diesen Jahres hatte ich mir eine Guitar Pro Lizenz gegönnt um mir meine Noten etwas komfortabler auf zu schreiben. (Da wusste ich leider noch nicht, das TuxGuitar wieder weiter entwickelt wird). Zusätzlich kann man sich gleich anhören was man da aufgeschrieben hat und beim üben bei bedarf auch noch ein Metronom dazu einschalten.
Den Monitor für die Kiste habe ich direkt an die Wand montiert mit einer beweglichen Halterung. Das ergibt dann einen digitalen Notenständer mit Sonderfunktion. Besonders cool ist ja die Tatsache das man seine Noten direkt ändern kann wenn man schon beim Üben irgendwie merkt „das geht besser“.
Nun hatte ich irgendwann einmal von einem Freund ein Kiste bekommen über die ich mein Gitarrenspiel auf dem Rechner aufnehmen kann. Ein recht altes Gerät was aber noch funktioniert und wofür es auf der Hersteller Seite auch noch einen Treiber gibt. Erfreulicherweise funktioniert er auch mit Windows 11. Es ist ein Alesis iO2 Express was über einen herkömmlichen USB Port angeschlossen und betrieben wird. Erklärtes Ziel ist den Rechner als DAW zu nutzen.
Es können zwei Gitarren angeschlossen werden. Für diejenigen die singen können kann man auch noch bis zu zwei Mikrofone anschließen. Da ich das aber der Menschheit ersparen möchte brauche ich diese Funktion nicht. 🙂
Als Software für die Aufnahmen kommt Magix Music Maker Premium zum Einsatz. Eine Lizenz dafür habe ich schon seit vielen Jahren und so war das natürlich die erste Wahl. Über die Effects Chai’s kann man die angeschlossenen Instrumente dann unterschiedlich klingen lassen. Es können bis zu 99 Spuren für Audio und MIDI in der Premium Version erstellt werden. Das bietet reichlich Potenzial für die Nachbearbeitung.
Sicher gibt es da besseres was man nutzen könnte. Aber die Integration des Treibers für das Alesis iO2 Express funktioniert klaglos und so muss ich da nicht erst noch etwas anderes anschaffen.
Das einzige Problem was ich noch lösen muss, ist die Reaktionszeit wenn ich über das verbundene Alesis iO2 spiele. Wenn ich die Saiten anschlage vergehen ca. 1 bis 2 Sekunden bis der Ton zu hören ist. Das ist extrem nervig da man im Grunde den letzten Takt immer erst hört wenn man schon den nächsten spielt. Da kann man nicht vernünftig Musik machen.
Da das Gerät über eine USB Schnittstelle mit dem Rechner verbunden ist denke ich das es am Kabel liegt. Das muss sicher ausgetauscht werden. Wenn dies dann die Lösung des Problems ist dann ist alles gut. Wenn nicht, werde ich mal versuchen heraus zu finden wo der Fehler lieget. Spielen kann ich ja nach wie vor klassisch über den Amp.
Die Fehlerquelle für diese Verzögerung kann aber auch die Software selbst sein. Das gilt es nun heraus zu finden. Alternativ werde ich mir aus dem Open Source Umfeld noch eine Anwendung suchen um Schritt für Schritt das Problem ein zu grenzen.
Vielleicht hat der eine oder andere ja Erfahrungen mit diesem Gerät oder arbeitet selbst noch damit und kennt das Problem. Tipps sind immer willkommen. 🙂
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