Schon seit längerer Zeit war ich auf der Suche nach einem passenden System, mit dem ich meine Fotos eigenständig anbieten konnte. Zwar gab es immer wieder verschiedene Ansätze, doch nie fand ich eine Lösung, die wirklich zufriedenstellend war. Besonders die Möglichkeit, Bilder in unterschiedlichen Größen bereitzustellen, stellte sich als ein entscheidendes Kriterium heraus – und genau daran scheiterten die bisherigen Versuche. Für Plattformen dieser Art ist die flexible Größenwahl jedoch unerlässlich.
Mittlerweile habe ich ein System gefunden, das nach dem Prinzip bekannter Stockplattformen funktioniert. Es ist als Plugin für WordPress erhältlich. Die Einrichtung verlangt zwar etwas Arbeit und Geduld, aber ich bin überzeugt, dass sich die Investition langfristig auszahlen wird.
Aktuell beschäftige ich mich noch damit, das System an meine individuellen Vorstellungen anzupassen. Grundsätzlich ist es jedoch schon einsatzbereit, und ich lade täglich weitere Fotos in den Katalog hoch – abhängig davon, wie viel Zeit ich gerade aufbringen kann.
Meine Fotos biete ich weiterhin bei Adobe Stock an und plane, dies auch zukünftig beizubehalten. Allerdings möchte ich mich nicht mehr vollständig den dortigen Regeln unterwerfen, da ich nie genau weiß, nach welchen Kriterien Adobe die Bilder beurteilt. Mal werden alle eingereichten Fotos akzeptiert, dann wiederum werden einige abgelehnt. Diese Inkonsequenz macht es schwierig, sich an klaren Vorgaben zu orientieren, um Ablehnungen zu vermeiden.
Manchmal denke ich, ein Foto sei nicht ausreichend, reiche es trotzdem ein – und es wird angenommen. Andere Bilder, die qualitativ hervorragend sind, werden wiederum nicht genommen. Es gibt keine nachvollziehbaren Richtlinien, was die idealen Voraussetzungen für Akzeptanz sind.
Die Fotos, die bei Adobe Stock abgelehnt werden, biete ich nun selbst auf meiner eigenen Plattform an. Mein Ziel ist es, einen Käuferkreis für meine fotografischen Arbeiten zu erschließen. Bis die Webseite durch Suchmaschinen vollständig indexiert ist, wird allerdings noch einiges an Zeit vergehen. Sobald das Portfolio groß genug ist, werde ich auch nicht daran vorbeikommen, gezielt Werbung zu schalten. Aber das hat noch Zeit – im Moment steht das Hochladen von Bildern im Vordergrund.
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