Wahrscheinlich geht es jeden Fotografen ähnlich. Jahr für Jahr werden es immer mehr Fotos. Selbst wenn man die konsequent aussortiert und löscht die man ohnehin nicht entwickelt. Nichtsdestotrotz sammeln sich Monat für Monat immer mehr Bilder an. Allein was die Bilder als RAW oder DMG an Speicherplatz verschlingen ist inzwischen enorm.
Ich habe für mich nun seit geraumer Zeit ein Konzept erstellt wie ich das Handhabe, um das noch zu bewältigen. Bei jedem Ausflug, den man so unternimmt, hat man die Kamera dabei oder ich nehme oft auch nur mein Smartphone und ein Stativ mit. Um die bestmögliche Qualität zu erreichen, fotografiere ich auch mit dem Smartphone in der höchsten Qualitätsstufe, die das Ding bietet.
Sie ist hoch und produziert im Rohzustand Bilder bis 48 MB. Da kommt man wieder heim und hat nicht selten ein Datenvolumen von ein bis zwei GB an Bildern. Gerechnet auf 25 Jahre Fotografie kommt da einiges zusammen. Vor allem sind die Datenmengen auch dadurch gestiegen, weil ich mit Kamera, Smartphone und seit ein paar Jahren auch noch mit Drohne Bilder mache. Der Speicherbedarf wird immer größer, da die Qualität auch immer mehr gestiegen ist in den letzten Jahren.
Meine Vorgehensweise
Wenn ich nun also mal wieder mit einer ganzen Ladung Bilder zurückkomme, egal ob Kamera, Smartphone oder Drohne, lade ich sie runter in das Verzeichnis, auf das mein RAW-Entwickler Zugriff hat. Soweit klar.
Dann schaue ich alles durch und was offensichtlich kein gutes Foto ist, fliegt schon mal in den Papierkorb. Nun bearbeite ich die Restlichen Foto und rendere Sie in der Originalgröße und Auflösung. Diese fertigen Bilder kopiere ich dann in ein Verzeichnis, in dem alle fertig bearbeiteten Fotos liegen. Auf dieses Verzeichnis greife ich dann zu, wenn ich die Fotos brauche und rendere sie in kleinerer Auflösung. Zum Beispiel für Blogbeiträge.
Dieses Verzeichnis liegt immer lokal auf meiner Externen Platte und wird zusätzlich in die Cloud synchronisiert. So habe ich immer einen Arbeitsordner und einen Sicherungsordner die den identischen Inhalt haben.
Bis hier hin ist das für mich eine Praktikable Lösung, die mir einen guten Workflow bietet.
Nun habe ich die Originalen RAW und DMG-Fotos immer anschließend in ein Verzeichnis kopiert, wo ich die alle sammle. Aber der hat eine Größe erreicht, die über die Terabyte Grenze geht. Was mache ich damit? Die Roh Fotos selbst fasse ich im Großen und Ganzen nie wieder an. Um es in die Cloud zu schaufeln ist es zu groß und das Synchronisieren würde Tage, wenn nicht Wochen dauern. Ganz zu schweigen von dem immer größer werdenden Speicherplatz, den ich mieten müsste.
Weitere Externe Platten in den Schrank legen die vollgestopft sind mit Roh Daten von Fotos? Und das eine oder andere Video kommt auch noch dazu. Vor allem wenn ich mit Drohne unterwegs bin.
Meine 6 TB Platte hat noch Luft. Die Frage ist nur wie lange noch. Grob gerechnet wird es das nächste Jahr noch passen, aber dann wird es eng.
Wie macht ihr das denn? Wo schaufelt ihr Eure Daten hin, wenn alles erledigt ist? Hebt ihr die Roh Daten für immer und ewig auf oder löscht ihr die irgendwann?
Entdecke mehr von LP-Art by Lutz Peter
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.
